
Die Einzelteile der Lenkung.
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Innenleben mit Zahnstange. Die Teile sollten vor dem Einbau auf Abnutzungsspuren untersucht werden.
Die Kugelbolzen sollten noch schön rund sein und deren Gegenlager frei von Rillen.
Das Führungsrohr darf keine Spuren aufweisen und die Zahnstange muss in diesem ohne Spiel gleiten.
Dass die Kugelbolzen und die Zahnstange an den Reibflächen poliert aussehen, ist normal.
An dem Führungsrohr sind auf dem Foto oben zwei enger zusammenliegende Gewindebohrungen zu sehen.
Die Zähne der Zahnstange zeigen - wie auf dem Foto - in die zu diesen Bohrungen entgegengesetzte Richtung.
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Die Zahnstange wird beim Zusammenbau in das Führungsrohr eingeschoben und die Kugelpfannen, Feder und die Kugelbolzen
werden in die Zahnstange eingeführt. Diese Teile sind zuvor gut mit Universalfett einzustreichen, so auch der Innenraum
der Feder. Auf dem Foto habe ich die Teile nur zur Demostration des Bauabschnitts zusammengefügt und noch nicht eingefettet.
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Anschließend wird die Mutter am Ende der Zahnstange bis zum Anschlag eingeschraubt und dann wieder um 1/6 Umdrehung
gelockert. Danach sollten sich die Kugelbolzen leicht aber auf jeden Fall ohne Spiel bewegen lassen. Zur Sicherung muss nun
unbedingt der Splint angebracht und sorgfälig umgebogen werden, sodass dieser nicht in dem Führungsrohr streift.
Der Kopf des Splintes ist dabei auf der Innenseite der Mutter.
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An der Gegenseite des Lenkritzels befindet sich ein Gegenlager, das die Zahnstange mit Hilfe einer Feder an das Ritzel
drückt. Zum Einbau der Zahnstange muss dieses zunächst herausgeschraubt werden. Weder das Gegenlager noch das
Lenkritzel sollten übermäße Abnutzung aufweisen.
Im Modelljahr 1976 wurde dieses Ritzel von einem Typ mit 7 Zähnen auf 8 Zähne geändert. Entsprechend wurde auch eine andere Zahnstange montiert. Damit wurde eine andere Lenkübersetzung erreicht, wodurch wiederum ein kleineres Lenkrad verbaut werden konnte.
Dieses Lager kann nur bei ausgebauter Vorderachse herausgeschraubt werden. Daher muß zum Ausbau (besser gesagt zum Wiedereinbau) der Lenkmechanik die Vorderachse demontiert werden.
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Jetzt kann die Lenkstange eingeschoben werden. Auch hier sollte zuvor reichlich Fett aufgetragen werden
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Nach Einbau der Lenkstange das Gegenlager wieder gut einfetten und einbauen. Die Schraube soweit eindrehen, bis der
Sicherungssplint in die entsprechende Bohrung der Schraube passt. Der Splint sollte keinesfalls in eine Einkerbung der Mutter
passen. Im Normalfall kann man die Mutter nämlich nicht so tief eindrehen.
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Das Gleitblech und die beiden quadratischen Führungsstücke auf die Kugelbolzen setzen.
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Nun das Abdeckblech aufsetzen und mit den vier Schrauben und den kleinen Sicherungsblechen befestigen. Die Sicherungsbleche
anschließend umschlagen.
Jetzt die kleine Gummiplatte auf die Kugelbolzen stecken und dann können die Lenkstangen an den Kugelbolzen mit Hilfe von
M10 Stoppmuttern befestigt werden. Diese Muttern haben einen Einsatz aus Nylon, der ein Lockern verhindert und müssen nach
dem Ausbau durch neue Exemplare ersetzt werden. Da sich beim Festziehen der Stoppmuttern die Kugelbolzen mitdrehen, sollte
man zunächst normale Muttern aufdrehen und somit die Lenkstangen festklemmen. Danach diese Muttern wieder entfernen und
nun kann man die Stoppmuttern problemlos festziehen, da die Lenkstangen bereits verklemmt sind.
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Zur Demontage benötigt man einen Spurstangenabzieher. Hier ist die Billigversion eines solchen Werkzeuges für 11,90Euronen zu sehen. Für Gelegenheitstäter wie mich reicht das. Die teure Variante geht schonender mit der Geräuchdämpfungsplatte (das rechteckige Gummi - ist recht günstig in der Neuanschaffung) um.
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Die Einzelteile des Spurstangenkopfes.
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Zum Einbau des Spurstangenkopfes diesen drehen, bis die abgeflachten Seiten parallel zur ovalen Aussparung sind. Vor dem
Einbau auch hier alle Teile gut einfetten. Umbedingt kontrollieren, ob der Kugelkopf noch schön rund ist und die
Kugelpfannen nicht abgenutzt sind.
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Die Gummimanschette an der Innenseite mit Fett bestreichen (das hält Schmutz und Wasser fern), dann auf den Kugelkopf
stecken und nun den Spurstangenkopf einbauen. Die Mutter ganz hereinschrauben, dann wieder um 1/4 Umdrehung herausdrehen und nun
mit dem Splint (Kopf nach innen) sichern. Auf dem Foto sind die Teile nur zur Demonstration zusammengefügt.
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Der Spurstangenkopf wird mit 2 Schrauben und einem Sicherungsblech befestigt. Die Farbe an der Kontaktfläche musste ich
wieder abkratzen. Das Teil sitzt auch ohne Verschraubung sehr stramm und ich habe mich bei der Demontage anfangs gefragt, ob
ich hier irgendwo noch eine Schraube übersehen habe...
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Auch hier die Sicherungsbleche unbedingt umschlagen.
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Der Einstellmechanismus an den Spurstangen. Das geschlitzte Rohr besitzt ein Links- und ein Rechtsgewinde. Die Kerbe (Foto
links) zeigt jeweils zum Rad. Beim zusammenschrauben darauf achten, dass von Spurstange und Spurstangenkopf die gleiche Anzahl an Gewindegängen hereingeschraubt wird. Die Einstellung der Spur kann erst an der komplett montierten Ente vorgenommen werden. Nach dem Einstellen der Spur die ganze Mechanik - vor allem den Innenraum der Hülse - gut einfetten, damit der Rost keinen Ansatzpunkt erhält.
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Die Begrenzung des Lenkausschlages besteht aus zwei Schrauben mit Sicherungsmutter.
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